Mausoleum und Erbbegräbnis

Geschichte
Entstehung
- wurde 1792 vom Königlich Churhannoverschen Oberjägermeister August Wilhelm
von Minnigerode und Louise von Minnigerode erbaut
- der Bergrat Ludwig August Friedrich von Minnigerode ließ eine feste Mauer
um das Erbbegräbnis errichten
- 1877 ließ der Major August von Minnigerode die eisernen Gittertüren vollenden
und einen neuen hölzernen Glockenturm errichten
Zerstörungen
Restaurierung
1989 wurde das Mausoleum von Albrecht Freiherr von Minnnigerode
wieder Instand gesetzt Im Jahr 1992 wurde zwischen der Gemeinde Silkerode und
der Familie von Minnigerode eine Vereinbarung zur Pflege und zum Erhalt des
Erbbegräbnisses abgeschlossen.
Verwendung
Das Erbbegräbnis mit Mausoleum auf dem Unterhof von Silkerode
diente der Familie von Minnigerode als Begräbnisstätte.
Beschreibung
- Glockenturm an der Nordseite
- Eisenzaun mit Gittertüren um das Gelände
- 2 Gräber im inneren
- 17 Gräber um das Mausoleum herum
- Steindach
Besondere Merkmale
- 2 Glocken mit Jahreszahlen 1556 und 1580
- hingen beide bis 1884 in der Kirche von Silkerode
- mußten während des 2.Weltkriegs zum Einschmelzen abgeliefert werden
- eine Inschrift im Ostteil des Daches:
"Menschen, wir bitten Euch,
lasset uns unter diesen unseren Steinen
ruhig liegen bis die frohe Stimme erschallet:
Stehet auf, Ihr Toten, und kommet vor Gericht."